Ordentliche Mitgliederversammlung der SVS vom 7. Dezember 2003

Ort:Clubzimmer im Akademikerhaus, am Hirschengraben, 8001 Zürich
Zeit:07.12.2003, 11.36 Uhr bis 12.37 Uhr
Anwesende:- Der Präsident (Ph. Dreier), der Quästor (Ch. Thürlimann), die Informationsbeauftragte (Ch. Schneider) sowie der Aktuar (P. Higi) für den Vorstand
- 18 stimmberechtigte Mitglieder gemäss Präsenzliste

Zu Traktandum 1: Begrüssung/Genehmigung der Traktandenliste

Der Präsident eröffnet die Versammlung und begrüsst die Anwesenden. Die Traktandenliste wird genehmigt.

Zu Traktandum 2: Wahl des Stimmenzählers

Auf Vorschlag des Präsidenten wird Dante Cassina von der Versammlung zum Stimmenzähler bestimmt.

Zu Traktandum 3: Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Mitgliederversammlungen vom 8. Dezember 2002

Das Stellaheft gibt es nicht mehr. Das Protokoll konnte daher erstmals nicht mehr publiziert werden. Es liegt jedoch auf.
Niemand verlangt, dass das Protokoll noch zu verlesen ist.
Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

Zu Traktandum 4: Jahresbericht des Präsidenten (mündlich)

4.1 Arbeit im Vorstand
Der Vorstand traf sich zweimal. Ein erstes Mal, um die GV bei einem Arbeitsluch in meinem Büro vorzubereiten, ein zweites Mal, um die Umfrage vorzubereiten (Fragebogen), die bei den Mitgliedern gemacht worden ist und uns zeigen soll, wie diese Wünschen, dass es mit unserem Verein weiter geht. Die Idee dazu kam uns am Weltkonvent, an dem sich der Vorstand sozusagen ausseramtlich eingefunden hatte. Die drei Tage in Feldkirch waren anregend, spannend erfreulich und erzeugten ein grosses Echo, welches sicher bei allen Teilnehmern des Konvents noch lange nachhallen wird. Wir hoffen auch, über den Weltkonvent neue Mitglieder zu finden.
Der Fragebogen, welcher über die Interessen und Neigungen unserer Mitglieder Auskunft geben soll, am Vereinsleben teilzunehmen, wurde zusammen mit der Einladung zur heutigen Generalversammlung verschickt.
Bei einem Versand von 203 Bogen kamen innert gut 20 Tagen 38 Bogen ausgefüllt zurück, was "ernüchternden" 18.7% entspricht.

4.3 Stand der Auswertung der Fragebogen/Umfrage
(Dieses Untertraktandum wird vom Präsidenten dem Punkt 4.2 der Traktandenliste in freier Auslegung von Traktandum 4 spontan vorgezogen.)

Es wurde bis jetzt nur eine provisorische Auswertung der Fragen durchgeführt, die nicht berücksichtig, dass Vorstandsmitglieder z.T. auf das Ausfüllen des Bogens verzichteten, um die Meinung der Mitglieder nicht zu verfälschen.
Summarisch kann aber ein Fazit gezogen werden, das wie folgt lautet: Viel Engagement bei wenigen, viel Absenz und viele wissen auch nicht, was sie von uns wollen. Die genaue Auswertung durch den Vorstand muss erst noch vorgenommen werden. Hier soll dem nicht vorgegriffen werden. Immerhin, es zeigt sich etwa ...
(Der Präsident trägt im Folgenden die provisorischen Resultate zu den einzelnen Fragen vor und glossiert diese teilweise wortreich.)
... dass 57.9 % mit der bisherigen Gestaltung der GV zufrieden sind, knapp 30 % jedoch nicht wussten, was sie antworten sollten. Gut 63% der Antwortenden hatten zudem keinen Vorschlag, wie man die GV anders gestalten könnte, wobei fast 16 % sich zu einer Antwort auf die Frage durchringen konnten, ob sie einen Vorschlag für die Gestaltung der GV hätten. Fast 80 % will keinen aktiven Beitrag an unser Programm leisten oder weiss keine Antwort auf entsprechende Frage. Über 90 % will endlich nicht aktiv im Vorstand mitwirken. Ein Bedürfnis für zusätzlich Treffen, etwa in Feldkirch, war auszumachen bei 42.1 %; indessen würde bloss die Hälfte der "Bedürftigen" aktiv bei einem solchen Treffen mithelfen wollen. Das ist "typisch" für die Stellaner ... Wie gesagt, die genaue Auswertung wird noch kommen.
Wünschenswert wäre hier eine kurze Diskussion der Ergebnisse, auch mit Blick auf die Alt-Blasianer, die offenbar den Weg zu uns nicht finden, wobei einzuräumen ist, dass wir bei diesen keine Werbung machen können, weil St. Blasien uns keine Adressen der Ehemaligen gibt, angeblich aus Datenschutzgründen. Wünschenswert wäre es jedenfalls, wenn wir im Vorstand einen Alt-Blasianer hätten. Wünscht jemand Diskussion?

(Diskussion wird gewünscht.)

Olivier Braun ist zufrieden mit dem GV-Programm. Es bietet die Gelegenheit, sich zu treffen. Gut ist auch, dass die GV mit Essen stets um den 8. Dezember rum stattfindet. Man weiss, dass man sich im Dezember treffen kann, wenn man will.
Felix Blöchlinger richtet sich an die junge Generation. Wir Dinosaurier sterben langsam aus. Eine Neupositionierung, das Mitmachen von Jüngeren, ist insoweit nötig, soll der Verein nicht untergehen.
Thomas Baumer schliesst an den Vorredner an und meint, die Altschüler von St. Blasien müssen vermehrt beigezogen werden. Das gilt, auch wenn wir herzensbezogen natürlich Alt-Stellaner aus Feldkirch sind.
Beni Beck sieht die Zukunft des Vereins ebenfalls in St. Blaisen liegen bzw. bei den dortigen Altschülerinnen und -schülern. Es hat dort immer wieder Schweizer oder Altschülerinnen und -schüler, die in der Schweiz wohnen. Seit langem kommt zu uns vor allem die Vorkriegsgeneration, nicht aber unsre Generation. Das ist schade. Wie sieht da die Zukunft aus?
Uwe Buchter stört es als Alt-Blasianer nicht, dass im SVS vor allem Altschüler der Stella in Feldkirch vereinigt sind. Er fühlt sich an den Treffen hier in Zürich immer wohl, weil man hier ehemalige Jesuitenschüler findet, was verbindet. Ob einer in Feldkirch war oder in St. Blasien, spielt für ihn keine Rolle. Für die Zukunft des Vereins ist es aber wichtig, dass wir Altschüler aus St. Blasien sowie andere ehemalige Schüler von Jesuitenkollegien ansprechen, die in der Schweiz oder im Süddeutschen Raum wohnen. Für die ist es einfacher, nach Zürich zu kommen als beispielsweise nach Stuttgart oder Freiburg. Es braucht aber Zeit und etwas Geduld dafür.
Christa Schneider findet, dass es im SVS um die Idee geht, das Bildungsgut zu pflegen, welches den ehemaligen Schülern und Schülerinnen von Jesuitenkollegien gemeinsam ist.
Guido Helbling dachte immer, die Teilnahme an der GV und die Mitgliedschaft im SVS sei eine Frage der Landesgrenzen. Er findet es gut, dass dem gerade nicht so sein soll. Wie sieht es denn aus mit den Altschülern und Altschülerinnen aus St. Blasien. Wie kommen wir an diese ran? Es ist auch bedauerlich, dass von unserer Generation so wenige an der GV erscheinen.

(Der Präsident erläutert, dass wir ein Problem haben, Adressen von Altschülern zu bekommen.)

4.2 Kommunikation
Christa Schneider (Informationsbeauftragte) erläutert, dass der Internetauftritt des Vereins über die Homepage der Alt-Stellaner Deutschlands wenig gebracht hat. Man findet uns nur über diverse "Klicks". Statistiken, wie oft wir gesucht wurden, fehlen neuerdings aus Spargründen. Am Weltkonvent ist von Lucien Soltermann die Idee einer eigenen Homepage ins Gespräch gebracht worden. Lucien ist bereit, eine solche Homepage zu erstellen und zu pflegen. Er hat einen Entwurf vorbereitet.
Lucien Soltermann stellt das Konzept einer eigenen Homepage vor, die ab sofort unter der Adresse www.stellamatutina.org abrufbar ist. Die Homepage würde als "Publikationsorgan" sodann an die Stelle des Stellahefts treten, welche bekanntlich nicht mehr existiert.
(Die Präsentation wird mit Applaus begrüsst.)

Der Präsident dankt Lucien für die tolle Vorarbeit und teilt mit, dass die Kosten der Homepage sich im Rahmen dessen hielten, der bereits früher von der GV als notwendig erachtet wurde.

Zu Traktandum 5: Abnahme der Jahresrechnungen der Vereinsjahre 2001/2002 und 2002/03 mit Revisorenbericht

Der Präsident erinnert die Versammlung daran, dass an der letztjährigen GV die Jahresrechnung 2001/02 nicht abgenommen werden konnte, weil der Revisorenbericht nicht vorlag.
Der Quästor erläutert nochmals kurz die Jahresrechnung, welche mit einem Überschuss von Fr. 137.52 abschliesst, was zu einem Vermögenstand von insgesamt Fr. 9'384.94 führte.
Beni Beck verliesst den Revisorenbericht, der im Wesentlichen zunächst festhält, dass seitens des Quästors sehr saubere Arbeit geleistet worden ist, dass sodann Stichproben die Richtigkeit der Buchungen ergeben haben, dass die Buchungen mit den Belegen übereinstimmen und der Vermögensstand durch entsprechende Urkunden ausgewiesen ist. Er beantragt die Abnahme der Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstands und nimmt die Abstimmung - unter Umgehung der Traktandenliste sowie des Stimmenzählers - in der Hitze des Gefechtes gleich selbst vor.

Der Quästor erläutert die Jahresrechnung 2002/2003, die mit einem Überschuss an Einnahmen von Fr. 349.30 abschliesst. Das Vereinsvermögen beläuft sich auf Fr. 9'734.24.
Beni Beck verliesst den Revisorenbericht, der im Wesentlichen erneut festhält, dass seitens des Quästors sehr saubere Arbeit geleistet worden ist, dass sodann Stichproben die Richtigkeit der Buchungen ergeben haben, dass die Buchungen mit den Belegen übereinstimmen und der Vermögensstand durch entsprechende Urkunden ausgewiesen ist. Er beantragt die Abnahme der Jahresrechnung und die Entlastung des Vorstands.

Zu Traktandum 6: Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung 2001/2002 und 2002/2003

Der Präsident weist auf den Lapsus in der Genehmigung der Jahresrechnung 2001/2002 hin und unterbereitet der Versammlung die traktandengemässe Abstimmung. (Keine Wortmeldungen, dafür Gekicher.) Dante Cassina kommt zum Einsatz und verkündet folgendes Ergebnis: Die Jahresrechnung 2001/2002 ist einstimmig genehmigt worden.
Der Präsident legt den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2002/2003 zur Genehmigung vor. Beide werden einstimmig genehmigt.

Zu Traktandum 7: Entlastung des Vorstandes und des Revisors

Vorstand und Revisor werden einstimmig für die Vereinsjahre 2001/2002 und 2002/2003 entlastet (es enthalten sich der Stimme die Vorstandsmitglieder und der Revisor).

Zu Traktandum 8: Bestätigung des Vorstands und des Revisors (Amtsperiode 2001/02 - 2003/04; Ergänzungswahl

Alle Mitglieder des aktuellen Vorstands stellen sich ebenso zur Wiederwahl wie der Revisor. Der Präsident unterbreitet sodann das Anliegen des Vorstands, diesen durch Ergänzungswahlen zu vergrössern und schlägt als Kandidaten Lucien Soltermann sowie Uwe Buchter (Alt-Blasianer) vor.

Die Kandidaten stellen sich kurz vor.

Die bisherigen Mitglieder des Vorstands, nämlich Philipp Dreier (Präsident), Christoph Thürlimann, Christa Schneider und Peter Higi sowie der Revisor Beni Beck werden einstimmig und mit Applaus gewählt.
Es werden sodann einstimmig und mit Applaus als neue Mitglieder des Vorstands Uwe Buchter und Lucien Soltermann gewählt.

Zu Traktandum 9: Anträge/Varia

Es liegen keine schriftlichen Anträge vor und werden auch keine Anträge gestellt. Der Mitgliederbeitrag beträgt daher weiterhin Fr. 25.-- pro Jahr.

Dante Cassina erkundigt sich, an Traktandum 4.2 anknüpfend, wie er zu den Informationen kommt, die auf der Homepage veröffentlicht werden, weil er keinen Internetanschluss hat.
Es wird ihm mitgeteilt, wie er zu den Informationen kommen kann.

Zu Traktandum 10: Mitteilungen

Es ist Zeit, ins Bahnhofbuffet zu gehen .... männiglich verspürt Hunger. Mitteilungen werden daher keine gemacht.

10.1 Die Entschuldigungen sind in einer Liste zusammengefasst, welche während der Versammlung zirkulierte (wie übrigens auch die Aperitifgetränke und -gebäcke). Für den Apéro danken wir dem Akademikerhaus ganz herzlich.
Felix Blöchlinger meldet sich noch rasch (standig remark): Ganz herzlichen Dank dem Vorstand für seine Arbeit. Punkt.

Für ein ordnungsgemässes und wahres Protokoll:
Der Aktuar
(P. Higi)


<Übersicht