Herbstwanderung 2008 der Jesuit Alumni Schweiz und Freunde

Während unserer diesjährigen Herbstwanderung der Jesuit Alumni wanderten wir ein Teilstück des Jakobswegs von Brunnen nach Beckenried in der Innerschweiz. Am Samstag, 28. September trafen wir uns an einem strahlend sonnigen Morgen an der Schiffsanlegestelle in Brunnen. Zunächst setzten wir mit dem Schiff nach Treib über. Dann nahmen wir tapfer den Weg nach Emmetten unter die Füsse; die Zeitangabe von zwei Stunden war ohne die Berücksichtigung der Benutzung der Standseilbahn zustande gekommen. Während „echte“ Jakobspilger meditierend die Bahn benützten, setzten wir uns mit dem echten Wanderweg auseinander, der uns über Wiesen, durch Wälder und nicht zuletzt über einen schmalen Weg, entlang steil abfallender Hänge, insgesamt über ca. 300 Meter Höhendifferenz nach Emmetten führte. Wir verweilten in der ausserordentlich schön renovierten Wallfahrtkapelle Hl. Kreuz, deren Rückwand Votivtafeln zu verschiedenen Situationen der Todesstunden aufweist. Gevatter Tod wurde als Sensemann dargestellt, der junge und ältere Menschen, gesellschaftlich arrivierte wie auch einfache Personen gleichermassen auseinander reisst. Ein kurzer Weg zum Hotel Seeblick, das seinen Namen verdient, brachte uns die verdiente Stärkung in Form der Mittagsverpflegung. Anschliessend wanderten wir nach Beckenried und stiegen dafür die ca. 300 m auf einem abenteuerlichen Waldweg, der uns durch ein Tobel führte, wieder hinab. Die zwei Kinder, die mit dabei waren, fanden das ganz spannend. In Beckenried konnte die Wallfahrtskapelle St. Anna und die Kirche St. Heinrich besucht werden. Danach ging es wieder mit einem Schiff nach Brunnen zurück, wobei schon während der Überfahrt das Bier oder der gespritzte Weisswein die heissen Füsse abkühlte. Vom Schiff aus konnten wir unsere Tour bestaunen. In Brunnen stiess noch ein weiterer Jesuit Alumni zu uns, der uns in das Restaurant PlusPunkt führte, das Menschen mit leichter Behinderung beschäftigt. Das Interieur des Restaurants ist modern, das Tischgedeck auf die Architektur abgestimmt! Wir assen bei angeregten Gesprächen ein hervorragend gutes Wild-Menü und genossen die sehr angenehme Atmosphäre unserer Gruppe. Gegen 21 Uhr löste sich die Runde auf und jeder begab sich auf den Heimweg.

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